Montag, 14. März 2011

STIRB ANDY STIRB!

Anwärter für die nervigste Werbekampagne der letzten Jahre: Ein Mobilfunk- und DSL-Anbieter*, der mit "Andy" wirbt!

Ich kann die Scheiße echt nicht mehr hören. Sehen sowieso nicht. Ich bekomm Augenkrätze, wenn ich die Fresse von Möchtegernhippster  und Multimedia-Allroundtalent Andy sehe, der uns anhand von Unwichtigkeiten und Belanglosigkeiten die mobile Datenwelt und die Vorzüge seines Werbeauftraggebers anpreist. 

Garniert wird diese Galerie der Grausamkeiten abwechselnd mit alten unlustigen Witzen und pseudocoolen Sprüchen, für die sich der Durschnittsdeutsche schämen würde.  Dummerweise nutzt es auch nichts, während der Werbung hinter dem Laptop abzutauchen, weil da immer noch der mega-nervige Jingle und seine aufdringliche Stimme nerven, wenn man vergisst, die Mute-Taste zu betätigen.

Neuerdings ist er auf Freunde-Tour. Ich frage mich nur, welche Freunde? Und was macht er dort? Facebook-Statusmeldungen austauschen? Seine lustige ironische originelle strunzdumme Bullibeschriftung vorführen? Die Leute zu Tode quatschen, bis sie Zombielike den nächsten Laden stürmen, um einen Vertrag beim Andygeldgeber abzuschließen?

Möge sein VW-Bulli explodieren und seine Innereien von Zombies gefressen werden - und die Werbeagentur in der Hölle dafür braten, mich in Werbepausen mit ihrem Scheiß akustisch belästigt zu haben. 

Zumindest der Rach war zwischen den Werbeblöcken ganz unterhaltsam. 



*Um den viralen Charakter der Kampagne nicht zu unterstützen, verzichte ich auf die Nennung des Anbieters und Links auf Videoportale oder die Homepage.

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