Sonntag, 29. Mai 2011

Aufbruchsstimmung

Die letzten Stunden brechen an. Morgen früh geht's heimwärts und wir lassen dieses nette und gastfreundliche Land wieder hinter uns. Fünf Stunden dauert die Fahrt ungefähr, für 450 KM. Die Aussicht darauf kast mich grad a bisserl an, mehr als der Aufbruch an sich. So eine Woche reicht dann auch irgendwie schon wieder.

Die Indoor-Sachen haben sich die letzten zwei Tage so a bisserl zum Bumerang entwickelt, weil Sohnemann dadurch keinen Bedarf mehr hatte, den Hotelbereich zu verlassen. Keinen Bedarf und vor allem: keinen Bock. Entsprechend war's mir und meiner Frau dann auch a bisserl fad. Immerhin hab ich endlich Zeit gefunden, mit Frank Schätzings "Der Schwarm" zu beginnen. Also ich will ja keine, ähm... "Kollegen" dissen, aber manchmal holt mir Frank etwas zu weit aus, beschreibt z. B. zwischenmenschliche Gefühle, die für mich die Geschichte nicht weiterbringen. *hüstel*

Auch dauert's schon a bisserl, bis es endlich los geht, aber jetzt, wo es losgeht, geht's richtig los. Ne, doch, alles in allem nach 200+ Seiten kann ich dem Schwarm schon attestieren, dass die Geschichte fesselt. Ich muss auch dazusagen, dass ich die Geschichte ganz anders les, als ich das noch vor einem halben Jahr gemacht hab. Ganz offensichtlich hat der Frank ordentlich recherchiert, nennt sehr viele Details, die ich mir sparen würde und geht sehr stark auf Orte ein, die ich als nicht relevant betrachten würde. Für mich wär das nichts. Ich fokussier mich dann doch eher auf die Geschichte an sich und recherchiere Details nur dann, wenn sie mir für die Geschichte dienlich erscheinen. Dafür sind meine Geschichten auch nur einen Bruchteil so lang. Naja.

Zurück zum Thema. Für das nächste mal würd ich mir überlegen, ob ich nochmal sieben Tage buchen würde. Fünf Tage würden eigentlich auch reichen. Zudem würde ich das nächste mal ein grösseres Zimmer, respektive Doppelzimmer, nehmen. Mit Sohnemann das Zimmer zu teilen, schränkt die Möglichkeiten zur Abendgestaltung auf dem Zimmer dann doch etwas ein. Gut, dass ich den Laptop und Kopfhörer dabei hatte.

Außerdem würd ich mir echt überlegen, das nächste mal meine Mutter als Babysitter mitzunehmen. Oder allein zu fahren. Dann könnten wir tagsüber die Gegend erkunden, während Omi mit Sohnemann die Karussells unsicher macht, während wir des Abends in die zahlreichen Clubs und Kneipen entfleuchen und uns dem tschechischen Bier hingeben könnten.

Besonderes "fies" war ja das einströmende Partyvolk bei der zum Komplex gehörenden Disko, pardon Music Club,  zu sehen, während man selber zum schlafen auf's Zimmer marschiert. Nunja, die Freuden des Elternseins. Aber ein Lächeln entschädigt ja bekanntlich für vieles. Auch manchmal dafür, spätestens um neun auf dem Zimmer zu sein.

Auch interessant wär es, das ganze mit ein paar Kumpels zu wiederholen. Das ganze hier würde sich für eine bierselige Unternehmungen geradezu anbieten. Mal schaun.

Spannende Bilder hab ich heute nicht, deshalb gibt's nochmal Flausch. Flausch am Sonntag, quasi. Neben dem schon bekannten Hoteleichhörnchen präsentiere ich das Hotelkaninchen und noch ein Erdmännchen vom Zoobesuch diese Woche. Das Erdmännchenfutter (rechts unten noch erkennbar) ist nicht ganz so flauschig.




Sofern die Fahrt morgen ereignislos verläuft, und davon geh ich jetzt mal aus, war's das jetzt mit dem Reiseblog. Danke für euere Aufmerksamkeit, die nächsten Tage wird's wieder ruhiger. Ich muss endlich Band 2 fertig korrigieren.

Kommentare:

  1. Hello Andreas. I hope you can understand English because my German is terrible.

    My Name is Ian Woodhead and I'm the author of The Unwashed Dead. A zombie story set in the north of England. I just thought that I'd tell you that I'm just started to read your Undead story.

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  2. Hi Ian,

    actually I have no plans translating my book into English, so I hope your German is good enough, to enjoy my story. If you have questions, feel free to contact me via wissenstattglauben@gmx.de.

    Oh, and don't forget to read my interviews with David Moody and Tony Monchinski, two of my big inspirations. The English original follows under the German text.

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