Montag, 31. Dezember 2012

A guads neis!

Oder hochdeutsch: Ein gutes neues Jahr.

Es hat sich eingebürgert, am Jahresende das vergangene Jahr nochmal Revue passieren zu lassen.

Das neue Jahr begann für mich mit einem literarischen Durchhänger, der schon letztes Jahr nach der Fertigstellung von Band 3 letztes Jahr seinen Anfang nahm. Das schlimme an solchen Durchhängern ist es, den Kreis zu durchbrechen.

Das war so auch die Zeit, in der ich das Gefühl hatte, dass jede Idee schon niedergeschrieben ist. Noch schlimmer war, dass ich in einigen Büchern Ideen entdeckt hatte, die ich selbst verwenden wollte. Weil man nicht gerne als Plagiator gilt, sind so viele Ideen wieder in der Schublade verschwunden. 

Das Gleiche passierte mir gerade auch wieder mit meiner neuen Geschichte. Einige Elemente davon habe ich jüngst in der dritten Staffel von The Walking Dead entdeckt. Immerhin war ich zeitgleich damit draußen und mein Ansatz ist dieses Mal auch ein ganz anderer, so dass ich mir da jetzt nicht so die Sorgen mache. 

Apropos The Walking Dead. Die Serie konnte sich in der dritten Staffel extrem zur zweiten Staffel hin steigern. Wer die Serie nach eben jener zweiten Staffel abgeschrieben hat, sollte den aktuellen Folgen trotzdem unbedingt eine Chance geben. Die Kompromisslosigkeit der Autoren tut aber schon manchmal weh. 

Dieses Jahr war auch mein Jahr der technischen Gadgets. 

Mit einem Kindle Paperwhite hat mein erster eBook-Reader Einzug in unseren Haushalt gefunden. Bereits am Tag der Vorstellung wusste ich, dass das Gerät ist, auf das ich gewartet habe und hab ohne zu zögern vorbestellt. Was soll ich sagen? Ich bin nicht enttäuscht worden. Blendet man die Abhängigkeit von Amazons Infrastruktur aus und den Umstand, dass man eBooks nicht weiterverschenken oder -verkaufen kann, aus, dann bleibt ein hervorragendes Gerät. Trotzdem ist es für mich irgendwie kein Ersatz für ein Buch. Es fühlt sich sehr komisch an, auf dem Display zu lesen und ich find es auch anstrengender. Allerdings schieb ich das auf die noch laufende Eingewöhnungsphase. 

Neben dem Kindle konnte mich auch Google mit seinem Nexus 7 überzeugen. Nach der Preissenkung hab ich mir das Gerät mit 32 GB direkt bei Google bestellt. Und auch das nicht bereut. Neben dem alten iPad wirkt das Nexus wie eine Rakete und die offene Dateistruktur (erstes Aha-Erlebnis: Film einfach rüberkopiert, VLC installiert, Film gestartet, läuft) begeistern. Tolles Gerät zu einem tollen Preis.

Weil dann am Jahresende noch Geld übrig war, hab ich beim jüngsten PS Vita-Angebot mit Little Big Planet zugeschlagen. Die PSV ist ein sexy Gerät mit atemberaubender Leistung, aber mit zu wenig Spielen. So toll ich das Nexus 7 auch finde, ist es für bestimmte Spiele einfach kein Ersatz für eine "richtige" Konsole. Aus dem Grund hab ich auch meine PSP und den DS noch benutzt, als ich schon längst ein iPhone und Tablet im Haushalt hatte. Für jede Anwendung gibt es eben immer noch das richtige Gerät und zum spielen ist das meiner Meinung nach noch immer eine Spielkonsole. Nur blöd, wenn das Spieleangebot dann noch so dünn ist. 

Dank PSN+ hab ich aber immerhin schon zum Start eine schöne Auswahl an Spielen, mit denen ich bis zur nächsten "Lieferung" im Januar beschäftigt sein sollte. Überhaupt PSN+ - da muss ich echt mal lobende Worte in Sonys Richtung richten. Sony hat in dieser Generation viel falsch gemacht. Die Updates kommen aus der Hölle und der Download von Spielen, oder überhaupt der ganze PSN-Shop kommen mindestens aus den Vorhöfen der Hölle. Da macht ein Angebot wie PSN+ doppelt Spaß. Gut, der Shop ist immer noch scheiße und die Downloads im Vergleich zu XBL oder Steam immer noch lahm (und müssen installiert werden), aber es gibt halt dafür echt viel Spiel für's Geld. Zusammen mit Music Unlimited, dass es für Plus-Mitglieder für 11,99 Jahresbeitrag (!) im Paket gab, aber alles in allem ein echt tolles Paket, das Sony da geschnürt hatte.

Filme waren dieses Jahr bei mir nicht so sehr im Fokus. Im Kino gab's überwiegend Kinderfilme. Umso mehr freue ich mich auf World War Z, von dem ich immer noch hoffe, dass es der beste Zombiefilm aller Zeiten wird. Mindestens.

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